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Donnerstag, 13. August 2015

+++ RCDS Halle spricht sich gegen diskriminierende Änderung der Stura-Geschäftsordnung aus +++

+++ RCDS Halle spricht sich gegen diskriminierende Änderung der Stura-Geschäftsordnung aus +++

Am nächsten Montag beschäftigen wir uns auf der Stura-Sitzung erneut mit dem Thema "quotierte Rednerliste". Bei diesem System sollen immer abwechselnd ein weiblich und ein männlich sozialisierter Mensch an die Reihe kommen, anstatt die Meldungen für Wortbeiträge chronologisch abzuarbeiten.

Warum wir davon nicht viel halten, legen unsere Vorsitzenden Laura Lütt und Philipp Dreyer da:

Zunächst ist zu bemerken, dass dem RCDS alle Geschlechter gleich viel wert sind und eine quotierte Rednerliste so bei unterschiedlicher Anzahl der männlichen und weiblichen Redner nicht im Sinne der Gleichberechtigung wirkt, sondern die einzelnen Redner einer Rednergruppe benachteiligt. Jede Stimme ist gleich viel wert, unabhängig des Geschlechts. Die quotierte Rednerliste widerspricht dem, da sie Männer in eine Gruppe einordnet und die weiblichen und Transgender-Redner in eine andere. Dies diskriminiert eher, als dass es Diskriminierung vorbeugt.
Geht man davon aus, dass eine quotierte Rednerliste gegen Diskriminierung einer der Rednergruppen (männliche oder "restliche" Gruppe) wirken soll, so sehen wir - wie auch die Antragstellerin selber - hierzu im Stura keinen akuten Bedarf.
Eine Diskriminierungsverhinderung durch die quotierte Rednerliste ist allerdings von vornherein schon zu verneinen. Durch eine quotierte Rednerliste ändert sich das "typisch männliche Diskussionsverhalten" oder das "typisch weibliche Diskussionsverhalten" nicht, sondern nur deren Reihenfolge. Daher verfehlt die quotierte Rednerliste ihren Zweck hier vollkommen.
Auch kommt hinzu, dass durch diese Rednerliste ein dringender Beitrag, auf Grund des Geschlechts des Redners, unter Umständen zu spät in die Debatte einfließt (falls vor ihm/ihr diverse andere "hineinquotiert" werden) und in der weiteren Diskussion nicht berücksichtigt wird.
Die quotierte Rednerliste verfehlt also das Ziel der Diskriminierungsverhinderung, und ist demnach nicht als geeignetes Mittel zu werten. Sie ist lediglich ein Beispiel von Symbolpolitik für scheinbare Gleichberechtigung. Hinterfragt man diese, merkt man schnell, dass eine quotierte Rednerliste nicht sinnvoll ist.
Größtmögliche Fairness ist durch einfaches chronologisches Abarbeiten der Rednerliste zu erreichen - ganz ohne Quote.

Euer RCDS Halle

"Wer über die Universität klagt, darf über den gesellschaftlichen Wertewandel nicht schweigen "

Allgemeine Bildung und damit Freiheit, Leistung und Selbstständigkeit spielen in der heutigen Spaß- und Shoppinggesellschaft eine immer geringere Rolle - was auch immense Auswirkungen auf die Universitäten hat. Zu diesem Schluss kommt die Zeit in einem aktuellen Artikel.
Auch wir würden uns wünschen, dass die beschriebenen Werte wieder eine größere Rolle spielten.
Was ist Eure Meinung zu dem Artikel und wie nehmt Ihr die Veränderungen wahr?


http://www.zeit.de/2015/27/universitaeten-event-uni-werte-vermitteln


Brüssel sehen, Brüssel leben - Praktikum in Brüssel

Habt Ihr schon mal darüber nachgedacht, ein Praktikum in einem Parlament zu absolvieren?
Vielleicht interessiert Euch ja der Erfahrungsbericht unseres Stellvertretenden Vorsitzenden Julian, der einen Monat in Brüssel am Europäischen Parlament verbracht hat.

Brüssel sehen, Brüssel leben

Es gibt 751 Parlamentarier, davon 96 Deutsche, davon 34 von der CDU/CSU und genau einer kommt aus Sachsen-Anhalt. Die Möglichkeit an dessen Arbeit teil zu haben ist demnach also eine einmalige Chance und so bin ich mehr als glücklich, diese Chance von Sven Schulze bekommen zu haben. So durfte ich ihm und seinen zwei Brüsseler Assistenten, Anna Schlag und Florian Böger, im März 2015 einen Monat lang als Praktikant zur Seite stehen und so einen tiefen Einblick in den europäischen Parlamentarismus, und damit auch in die europäische Gesetzgebung, erhalten.

Der Alltag im Europäischen Parament
Am Anfang ist das Europäische Parlament in jeder Hinsicht überwältigend. Gleich hinter der Sicherheitskontrolle, die etwas an einen Flughafen erinnert, herrscht ein wildes, jedoch geplantes Durcheinander. Hunderte von Abgeordneten, Assistenten, Angestellten, Praktikanten, Gästen und Journalisten tummeln sich in den Fluren und Gängen des Europäischen Parlaments, welches Neuankömmlinge mit seinen vielen Etagen und Abzweigungen überrumpelt. So war es erst einmal wichtig, sich zurechtzufinden und die Wege zu den wichtigsten Orten, wie Büro, Sitzungssäle, Kantine, und Poststelle kennen zu lernen.
Schnell habe ich gemerkt, dass die Tage im Alltag eines Abgeordneten manchmal sehr eng terminiert sind, sodass es manchmal hektisch wird. Vom Parlament in die Landesvertretung des Landes Sachsen-Anhalt, zu einer Veranstaltung mit einer Magdeburger Schule und danach wieder zurück zur nächsten Sitzung der deutschen CDU/CSU Gruppe - das war normal. Das Klischee, dass Abgeordnete den ganzen Tag nichts tun würden, wirkt somit, so kann ich das nach einem Monat in dem ich an dieser Arbeit teilhaben durfte sagen, wie blanker Hohn in Relation zu dem Stress und der Arbeit, die ein jeder Abgeordneter mit vollem Einsatz leistet.
Die Arbeit eines Praktikanten ist dagegen natürlich deutlich stressfreier. So besteht diese hauptsächlich in administrativer Büroarbeit, vom Briefe schreiben, bis hin zu Telefonaten, aber auch im Begleiten des Abgeordneten und seiner Assistenten in Ausschüsse und Fraktionssitzungen. Die Büros in Brüssel, sowie das in Sachsen-Anhalt, welches von Holger Wegener geführt wird, sind ein Team. Und auch als Praktikant merkte man jederzeit, dass man Teil dieses Teams um Sven Schulze ist und so fiel es leicht, sich für dieses Team einzusetzen und den anderen dabei zu helfen die tagtäglich anfallende Arbeit für den gemeinsamen Erfolg zu erledigen.
Neben dem Ausschuss für Beschäftigung verfolgte ich auch andere Veranstaltungen des Europäischen Parlaments, z.B. über TTIP oder den demographischen Wandel in Europa. So war eines meiner persönlichen Highlights der Besuch von Mario Draghi (Präsident der Europäischen Zentralbank) im ECON-Ausschuss (Ausschuss für Wirtschaft), in welchem er zur aktuellen EZB-Politik befragt wurde. Das Parlament und dessen Umfeld ermöglicht viel und so war es eine sehr beeindruckende Zeit.

Brüssel bietet viel
Allerdings bietet Brüssel auch sonst sehr viel. Neben dem wöchentlichen "Feierabend-Bier" donnerstagabends am „Place Lux“, welcher direkt an das Parlament grenzt, gibt es an nahezu jedem anderen Wochentag seitens der verschiedenen Landesvertretungen, Stiftungen und Lobbyvereinigungen verschiedenste Veranstaltungen bezüglich den unterschiedlichsten Themen. So gab es die Möglichkeit unter anderem Debatten über die Ukraine-Krise, über die wirtschaftliche Entwicklung Europas zu verfolgen; und diese stets mit prominenter Besetzung. Und am Wochenende? Neben mehreren Bars und Diskotheken lädt Brüssel vor allem zum Sightseeing ein. Besonders empfehlenswert ist ein Besuch des Atomiums oder eine Rundtour in der historischen Innenstadt inklusive des Manneken Pis, einer weltbekannten Brunnenfigur, und dem Brüsseler Ratshaus. Brüssel trumpft mit einem vielfältigen Angebot an Kultur, Geschichte und Kunst. Ein Angebot, das wahrgenommen werden will.

Fazit
Es gibt Arbeit, bei der man stündlich, oder sogar noch öfters auf die Uhr schaut, doch das war hier nie der Fall. Es war mir stets eine große Freude, dieses Praktikum zu machen und Teil des "Team Schulze" sein zu dürfen. Das Praktikum gab mir die Möglichkeit neue Fertigkeiten zu erwerben und mich weiter zu entwickeln. Zudem konnte ich die Zeit im und neben dem Praktikum exzellent dazu nutzen, mein Wissen um Europa, die Europäische Union und dazugehörige Themen enorm zu vergrößern.

Ich wünsche dem gesamten Büro um Sven alles Gute und bedanke mich für die großartige Zeit!
Julian Rosenberger

Samstag, 23. Mai 2015

Stellungnahme des RCDS Halle zum Wahlprogramm der Jungsozialisten-Hochschulgruppe Halle/Saale



Wir beziehen uns auf das hier veröffentlichte Wahlprogramm zur Hochschulwahl 2015 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg:





1. BaföG
Ein elternunabhängiges BaföG ist unserer Ansicht nach grundsätzlich zu befürworten. Da dies allerdings nicht auf universitärer Ebene entschieden wird, kümmert sich bei uns der Bundesverband um diese Angelegenheit. Dies
als hallesche Hochschulgruppe zu bewerben und durchführen zu wollen, sehen wir aufgrund mangelnder Möglichkeiten als äußerst kritisch.
Zudem sollte bei der Ausgestaltung bedacht werden, dass die Gerechtigkeit von staatlichen Zuwendungen zwischen Studenten und Nicht-Studenten gegeben sein muss. Als Ausgleich fordern wir daher eine prozentuale höhere Rückzahlung der erhaltenen Leistung.


2. „Schluss mit den Männervereinen“
Wir sind der Meinung, dass derjenige, welcher am besten für einen Job geeignet ist, diesen auch bekommen sollte. Alles andere sorgt für einen Verlust an Qualität. Auch sehen wir es kritisch, dass Frauen durch eine Quote erst recht diskriminiert werden, da ihnen damit das Können abgesprochen wird, sich unter fairen Bedingungen gegen ebenso gut geeignete männliche Kandidaten durchzusetzen. Ebenso kommt es zu einer Wettbewerbsverzerrung. Aus diesen Gründen sprechen wir uns gegen eine „Frauenquote“ oder eine erzwungene Bevorzugung von Frauen aus. Wir stehen für gleiche Chancen für alle – egal, welchen Geschlechts man ist.


3. Gegen Extremismus
Wir stimmen der Juso-Hochschulgruppe in der Hinsicht zu, dass an der Hochschule kein Raum für Rechtsextremismus ist. Allerdings scheint die Juso-Hochschulgruppe auf dem linken Auge blind zu sein und verpasst es daher, sich gegen Extremismus aus anderen politischen (oder religiösen) Spektren auszusprechen. Als RCDS verurteilen wir jede Form des Extremismus und extremistischer Gewalt. Eine Abwägung hinsichtlich der Schwere der einzelnen Formen sehen wir als kritisch. Gewalt kann nie gerechtfertigt sein.
Gewaltfreie Meinungsäußerungen dagegen müssen geduldet werden, solange sie mit dem Grundgesetz vereinbar sind. Unsere Demokratie muss auch solche Meinungen aushalten; auch wenn diese teilweise schwer nachvollziehbar sind. Dies ist für uns echte Toleranz – getreu nach dem Motto:
Ich teile deine Meinung nicht, aber ich werde mein Leben dafür geben, dass du sie äußern darfst.“


4. „Bedürfnisorientierte Mensen“
Wir befürworten eine Speisenvielfalt in den Mensen. Diese unterstützen wir, solange auch das nichtvegetarische, bzw. -vegane Essensangebot ausreichend gewährleistet ist.
Der Öffnungszeitenerweiterung, die die Juso-Hochschulgruppe fordert, müssen wir dagegen widersprechen. Eine solche wurde in der Heidemensa im letzten Sommersemester und im vorherigen Wintersemester getestet. Selbst bei einem kostenlosen Getränk zu jeder Speise wurde das Angebot nicht in dem Umfang wahrgenommen, der verlängerte Öffnungszeiten rechtfertigen würde. Die Mehrheit der Studenten ging mittags zu den derzeitigen Öffnungszeiten in die Mensa. Dass dies noch immer so ist, kann am Beispiel der Mensa „Tulpe“ beobachtet werden.


5. „Barrierefreie Infrastruktur“
Die Forderung der Juso-Hochschulgruppe nach Errichtung von Unisex-Toiletten finden wir realitätsfern. Neben der offenen Frage der Finanzierung eines solchen Projektes sind uns keine Hinweise auf einen Bedarf bekannt, der den Aufwand rechtfertigen könnte. Die Entscheidung, welche Toilette man benutzt, sollte sich in den allermeisten Fällen daraus ergeben, welche sanitären Einrichtungen (wie Pissoirs) vom jeweiligen Menschen genutzt werden können und ob er dies möchte.


6. „Versorgung von Bedürftigen in den Mensen der MLU“
Den Halle-Pass (ein Dokument, welches Empfängern von Sozialleistungen ausgestellt werden kann, damit sie diverse Vergünstigungen z. B. im kulturellen Bereich wahrnehmen können) mit dem Studentenausweis gleichzustellen, ist rechtlich unzulässig. Die Mensa ist eine vom Studentenwerk betriebene Einrichtung und somit ein für uns als Studenten subventionierter Raum. Dieser wird u.a. durch unsere Semesterbeiträge finanziert. Die sind bereits in den vergangenen drei Jahren um 20 Euro gestiegen und werden zum kommenden Wintersemester nochmals um weitere 10 Euro erhöht. Aufgrund der Tatsache, dass viele Studenten mutmaßlich selber kaum über der Armutsgrenze liegen, vertreten wir die Ansicht, dass unser Semesterbeitrag nicht dazu verwendet werden darf, um Sozialleistungen zu finanzieren.


7. Gasthörerschaft für Flüchtlinge

Wir begrüßen es sehr, dass die Juso-Hochschulgruppe sich hier unserer Meinung anschließt (ebenso hat auch die Offene Linke Liste diesen Punkt nach unserem Hinweis in ihr Programm aufgenommen). Bildung soll insbesondere auch für die Menschen zugänglich sein, die aufgrund einer Flucht dazu genötigt wurden, ihr Studium zu unterbrechen.

Montag, 18. Mai 2015

Lernt unsere Kandidaten kennen! Fak. Jura & Wirtschaft

Liebe Kommilitonen, ich bin Janis Müller und studiere im 6. Semester Jura. Meine Kandidatur soll ermöglichen, dass eure Interessen an der MLU Gehör finden. So soll unsere Universität weiter gute Lernmöglichkeiten bieten und trotz Kürzungsdebatte euer Abschluss in Halle sicher sein. Weiter sollen studentische Gelder sinnvoll verwandt werden, um studentische Interessen wirkungsvoll und laut zu vertreten. Auch sollen euch mit diesen Mitteln durch Veranstaltungen neue Denkanstöße gegeben werden. Ein verpulvern studentischer Gelder für die Teilnahme an gewalttätigen Demonstrationen soll und darf es in Zukunft nicht geben. An der Universität lernen wir durch Argumente und Diskussion zu überzeugen. Nicht mit Gewalt gegen Andersdenkende.
Euer Janis


Mein Name ist Aline, ich bin 21 Jahre alt und studiere im vierten Semester Jura. Seit Beginn meines Studiums engagiere ich mich im RCDS. Im letzen Jahr war ich erste Sprecherin des Fachschaftsrates Jura, was mich sehr gefordert, in persönlicher Hinsicht aber auch sehr gefördert hat. Daran möchte ich ansetzen und ein weiteres Jahr mit meiner zielstrebigen, lebensfrohen und aufgeschlossenen Art die Interessen der Studenten in den Hochschulgremien vertreten. Mein größtes Anliegen ist, nicht an der Realität des studentischen Alltags vorbeizureden. Im Fachschaftsrat habe ich gelernt, dass ein offener und toleranter Umgang mit anderen Hochschulgruppen wichtig ist, um effektiv arbeiten zu können. Ziel der studentischen Vertretung soll es sein, Wünsche und Belange, die das Lernen und Leben von uns betreffen, zu erkennen und sich darauf zu konzentrieren. Ich bin ein weiteres Jahr ehrgeizig und hoch motiviert, mich für unser aller Studium einzusetzen!

Aline




Gaube, Marwin Gaube..mein Name.
Die ein oder anderen werden mich durch meine Tätigkeiten als stellv. Vorstandsvorsitzenden beim Akademischen Börsenkreis Universität Halle e.V. (ABH) oder meine Musiker-Laufbahn als
Saxophonist bei Beatgemeinschaft bereits kennen. Neben meinem Engagement studiere ich Wirtschaft und Politik im 6. Semester.

Während meines Engagements im ABH habe ich bereits zahlreiche Erfahrungen mit und in Gremien erlebt. Auch Teile meiner Ziele: stärkere Vernetzung der Initiativen, sowohl unter einander als auch mit den Hochschulgremien, habe ich dadurch bereits in Angriff nehmen können. Am Rande möchte ich nur u.a. den Tag des studentischen Engagements auf dem Uniplatz nennen, bei welchem ich führend mitgewirkt habe. Um sich durch Kürzungen in der Hochschulpolitik nicht einschränken zu lassen, bin ich für eine stärkere Vernetzung zur Wirtschaft. Das heißt aber keinesfalls, dass ich Kürzungen hinnehme. Wir müssen immer wieder präsent sein und zeigen, wie wichtig die Martin-
Luther-Universität Halle/Wittenberg nicht nur für die Bildung, sondern auch darüber hinaus ist.
Think outside the box ist mein Motto.
Unser Standort ist mehr, als nur eine Bildungsstätte. Dieser Grundgedanke sollte sich nicht nur in den Köpfen der Politik, sondern auch der Studierenden konsolidieren. Sowohl im FSR Wiwi, als auch im StuRa möchte ich für die erweiterten Möglichkeiten der Studenten eintreten und für mehr
Interaktivität sorgen.
Euer Marwin


Es ist wichtig, dass jeder, der ein Amt antreten möchte, sich zuvor klarmacht, dass dieser dabei auch viel Verantwortung übernehmen wird. Ich möchte in diesem Jahr weiterhin für die Studierenden der MLU Verantwortung übernehmen und werde, wenn ich wieder die Gelegenheit bekomme, mit viel Motivation an die bevorstehende Arbeit rangehen.
In der letzten Legislaturperiode konnte ich bereits als Finanzer Erfahrungen im FSR Jura sammeln. Dabei war es meine Aufgabe die FSR-Gelder verantwortungsbewusst zu verwalten und den gesamten FSR bei der Planung und Durchführung seiner Projekte zu unterstützen. Die Arbeit im FSR Jura macht mir großen Spaß und ich konnte dabei sehr viel lernen.
In diesem Jahr möchte ich ein weiteres Mal kandidieren, um meine Erfahrungen in den Gremien einbringen zu können. Über Eure Unterstützung würde ich mich freuen!
Yusuf Aydinbas (6. Semester Jura)


Ich heiße Sophie und studiere Rechtswissenschaften im 4. Semester.
Im vergangenen Jahr hatte ich die Möglichkeit, Mitglied des FSR Jura sein zu dürfen. 
Dabei habe ich viel über die Abläufe innerhalb der Uni und Teamarbeit gelernt. Diesen Erfahrungsschatz würde ich gerne dem neuen FSR zu Gute kommen lassen, wenn es darum geht, für Euch Veranstaltungen zu organisieren und Eure Interessen zu vertreten.
Wichtig ist mir, ein Ansprechpartner für Euch zu sein und zu helfen, sich im neuen Lebensabschnitt zurechtzufinden. Die Probleme, mit denen wir Studenten konfrontiert werden, kann man nur mit einem Team lösen, das seine Aufgabe ernst nimmt und motiviert zusammenarbeitet.
Daher bitte ich erneut um Eure Unterstützung am 27. Mai zur Hochschulwahl 2015!

Eure Sophie


Ich studiere nun schon im vierten Semester Jura an der MLU. Besonders am Herzen liegt mir, die gute Betreuung der Erstis sowie der Studenten allgemein aufrecht zu erhalten. Außerdem möchte ich mich dafür stark machen, die Auslastung der Bibliotheken besser zu koordinieren und die Situation diesbezüglich zu verbessern. Den Kontakt zwischen den Studenten und Professoren möchte ich pflegen sowie auf Eure Belange eingehen. Das möchte ich mit Hilfe Eurer Stimmen umsetzen.
Neben dem Studium engagiere ich mich für die Austauschorganisation Youth For Understanding und den RCDS. Ich bin motiviert mich für eure Interessen im Fachschaftsrat einzusetzen.
Eure Anna


Liebe Kommilitonen,
seit zwei Jahren bin ich nun, dank Eures Vertrauens, in der Hochschulpolitik tätig, habe Eure Interessen vertreten und mich stets für das Versprochene eingesetzt.
Seit letztem Jahr sind wir als RCDS, aufgrund Eurer Stimmen, mit stärkste Kraft im juristischen Fachschaftsrat, sowie mit drei Mandatsträgern im Studierendenrat vertreten. Zusätzlich konnte ich als vom StuRa berufener Referent für Hochschulsport und Gesundheit die von mir versprochenen sportlichen und gesundheitsfördernden Veranstaltungen durchführen.
Doch hierbei sollte es nicht aufhören! Letztes Jahr haben wir gesagt, wir wollen eine Bibliotheksampel und trotz des heftigen Widerstandes geben wir nicht auf, und wollen mit Hilfe einer Unterschriftenaktion dafür sorgen, dass Ihr schon zu Hause seht, ob sich der Gang in die Bibliothek lohnt – und das egal welche der großen Bibliotheken Ihr besucht. Auch wollen wir uns dafür einsetzen, dass Eure Abgaben an die Studierendenschaft nicht mehr für irgendwelche Demonstrationen in anderen Städten ausgegeben werden, bei denen es nicht einmal um Hochschulpolitik geht. Euer Geld soll auch für Eure Interessen eingesetzt werden!
Dies alles können wir jedoch nur dann durchsetzen, wenn Ihr uns erneut Euer Vertrauen aussprecht, uns wählt und dem RCDS Halle damit zeigt, dass Ihr für eine selbstbestimmte und keine oktoyierte Hochschulpolitik seid!
Über mich: Mein Name ist Julian Rosenberger, ich bin 23 und komme ursprünglich aus Radolfzell am Bodensee. In meiner Freizeit bin ich Fußballschiedsrichter, jogge gerne und spiele Klavier. Nach meinem Abitur 2011 verbrachte ich im Rahmen eines Work and Travel Aufenthaltes 8 Monate in Neuseeland, wo ich ebenfalls als Schiedsrichter aktiv war. Seit Herbst 2012 studiere ich nun Jura an der MLU.
Euer Julian


Hallo! Ich bin Karl, zweites Semester, und würde mich echt gern für Euch in den Gremien engagieren.
Mein politischer Fokus liegt besonders darin, dass die konservativen Standpunkte deutlich mehr in der Hochschulpolitik erkennbar sind!
Ich freue mich über jede Stimme. Geht wählen!

Mit freundlichen Grüßen
Karl





Liebe Kommilitonen!
Ich bin Laura Lütt, 20 Jahre alt, und studiere im vierten Semester Jura mit Euch an der MLU. In meiner Freizeit lese und jogge ich oder betreue ehrenamtlich Austauschschüler.
Im letzten Jahr hatte ich bereits die Ehre, Eure Interessen als Sturamitglied vertreten zu dürfen. Ebenso durfte ich Erfahrungen im Senat sammeln. Diesen Aufgaben möchte ich auch in der kommenden Legislatur wieder nachkommen dürfen. Als Vorsitzende des RCDS Halle habe ich einen umfassenden Einblick in die Hochschulpolitik der MLU und möchte dieses Wissen in den gewählten Gremien anbringen.
Insbesondere möchte ich weiterhin das Ziel verfolgen, studentische Semesterbeiträge transparent und zweckgebunden zu verwenden und nicht zur Selbstverwirklichung einiger Weniger zu gebrauchen.
In diesem Zusammenhang ist es auch von Bedeutung, dass sich die Hochschulpolitik wieder mehr ihrem eigentlichen Zweck widmet: Und zwar, dass sie die Themen angeht, bei denen sie tatsächlich die Bedingungen für die Studenten verbessern kann - wir brauchen keine zeit- und mittelraubenden ideologischen Grabenkämpfe, die nicht zielführend sind.
Hierfür möchte ich um Eure Unterstützung am 27. Mai bitten.

Laura


Mein Name ist Elisa Deutschmann, ich bin 20 Jahre alt und studiere Rechtswissenschaften im zweiten Semester. Schon während der Schulzeit bescherte mir mein politisches Engagement sehr viel Freude und ich möchte mich fortan aktiv an der Hochschulpolitik beteiligen. Mit meiner aufgeschlossenen und zielstrebigen Art möchte ich mich für ein transparenteres hochschulpolitisches Geschehen einsetzen. 

Eure Elisa





"Die Probleme, die wir haben, sind lösbar."
Die MLU ist eine Universität, an der anerkannter Weise alle gut studieren und sich dabei auch wohlfühlen können.
Natürlich gibt es auch bei uns an der MLU noch Raum für Verbesserungen. Welche das sind, weiß wohl jeder selbst am besten, allerdings denke ich, dass sich die (meisten) Kritikpunkte auf ähnliche Art und Weise lösen lassen:
Gezielter und wohlüberlegter Einsatz der zur Verfügung stehenden (Finanz-) Mittel auf allen Ebenen (von Fachschaftsräten über den Stura bis hin zum Senat).
Anstatt bspw. Gelder für jedes x-beliebiges Randgruppen-Projekt oder Demonstrationen auszugeben, sollten Gelder dort hinfließen, wo sie gebraucht werden und das ist bei Universität selbst mit ihren zahlreichen Studiengängen, Professoren, Mitarbeiten, Räumlichkeiten, universitätsnahe Veranstaltungen, Uni-Sport, etc.
Natürlich soll darunter die bestehende Vielfalt der Universität nicht leiden, es geht vielmehr um eine ausgewogene Schwerpunktsetzung, von der im Endeffekt alle profitieren.
Als RCDS setzen wir uns (so) für eine (noch) bessere MLU ein, an der jeder unter den bestmöglichen Bedingungen studieren kann.
Dominik Berndt
(6. Semester Jura)














Liebe Kommilitonen! Mein Name ist Christian Koerdt, ich bin 22 Jahre alt und studiere im 6. Semester Jura an der MLU. Mit meiner Kandidatur bei der diesjährigen Hochschulwahl hoffe ich auf die Möglichkeit, mich für eine zweckgerichtete, vernunftbasierte und interessengerechte Hochschulpolitik einsetzen zu dürfen. Hierfür halte ich es für unabdingbar, den konstruktiven Dialog zwischen Studentinnen und Studenten und der Universität in den Forderungsgrund zu rücken. Ich bitte daher um eure Stimme am 27. Mai. Christian














Mein Name ist Marie Gumprich und ich studiere Jura im 4. Semester. Mit meiner Kandidatur möchte ich dazu beitragen, dass die MLU weiterhin gute Bedingungen zum Lernen bietet und es ihren Studenten ermöglicht, trotz der anhaltenden Problematik der Mittelkürzungen, das Studium wie geplant weiter zu verfolgen. Außerdem trete ich für einen sinnvollen Umgang mit studentischen Geldern, sowie für deren ausschließlich wohlüberlegte Ausgabe ein.
Marie



Eine weitere Bewerberin auf unserer Liste ist Anna-Maria Kindt, die im Masterstudiengang "Empirische Ökonomik und Poltikberatung" an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät studiert. Sie bittet um Eure Stimmen für die Wahl zum Fachschaftsrat und zum Stura.







Seit einigen Jahren engagiere ich mich neben dem Studium im RCDS. In dieser Zeit musste ich immer wieder feststellen, wie wichtig es als konservativer Student ist, sich in die Debatten in den Hochschulgremien einzubringen. Insbesondere wenn es um Finanzen geht, stellen wir als RCDS immer wieder fest, wie die Gelder aus Euren Beiträgen zur Studentenschaft in fragwürdige intransparente politisch ideologisierte Projekte fließen. Leider wissen das bislang zu wenige Studenten, denn ansonsten wäre der Aufschrei groß - schließlich finanziert Ihr mit Euren Beiträgen diese Gremien. Allein deshalb möchte ich meinen Platz im StuRa behaupten und mich auch im Fakultätsrat weiter für eine pragmatische Hochschulpolitik einsetzen. Wir sollten eben nicht den Linken die politische Meinungsbildung und Eure Gelder an der Uni überlassen.
Deshalb: Eure Stimme für den RCDS.

Michel



"Ich heiße Philipp Dreyer, studiere  im 6. Semester Jura. Als Schatzmeister und Stellvertreter unserer Vorsitzenden engagiere ich mich im RCDS. Ich möchte dieses Engagement gerne auf die Gremien ausweiten und so die Studienbedingungen für Euch verbessern. Inhaltlich stehe ich voll hinter unserem Wahlprogramm. Ich freue ich mich über jede Stimme für den RCDS und mich.

Lernt unsere Kandidaten kennen! Theologische Fakultät

Hallo,
ich bin Florian Zobel und studiere Evangelische Theologie. Letzten Sommer habe ich mein erstes Examen gemacht und arbeite jetzt an meiner Promotion in der Systematischen Theologie. Ich bin nun schon seit 12 Semestern an der MLU eingeschrieben und habe im Laufe der Zeit auch in der Hochschulpolitik viele Erfahrungen sammeln können, z.B. ein Jahr im FSR, wobei ich Höhen und Tiefen, Machbares und Grenzen kennen gelernt habe. Mir ist es wichtig, genau diese Erfahrung einzubringen, gerade auch, weil die Hochschulpolitik ein so schnelllebiges Geschäft ist. Mein oberstes Ziel ist dabei für transparente Finanzen in Stura und anderen studentischen Gremien einzustehen. Es darf nicht sein, dass aus ideologischen Gründen persönliche Prestigeprojekte gefördert werden und dagegen die Verbesserung des alltäglichen Studienbetriebs vernachlässigt wird. Zweitens ist mir aber ebenso ein Herzensanliegen die Sicht der kleineren Fakultäten und Institute hochzuhalten. Unsere Uni besteht nicht nur aus einem Hauptcampus, wo sich alles konzentriert, sondern der Reichtum der MLU besteht doch gerade auch in den vielen kleineren Instituten, die über die ganze Stadt verteilt sind. Diese müssen bei der Weiterentwicklung unserer Universität ebenso berücksichtigt und wertgeschätzt werden wie die großen Einrichtungen am Uniplatz. Darum bitte ich um deine Stimme am 27. Mai. Danke!

Florian

Lernt unsere Kandidaten kennen! Phil. Fak. III

Mein Name ist Adrian Grave, ich bin 20 Jahre alt und studiere Latein und Geschichte auf Lehramt für Gymnasien hier an der MLU. 
Ich habe mich entschlossen, politisch aktiv zu werden, um zum Erhalt dieser wunderbaren Hochschule, an der ich nun im vierten Semester studiere, im größtmöglichen Maße beitragen zu können.
Um die MLU in ihrem jetzigen Zustand bewahren zu können, ist es meiner Meinung nach unerlässlich, die Probleme der Hochschule pragmatisch anzugehen und das Geld, welches uns zur Verfügung gestellt wird, auf sinnvolle und eben nicht ideologisch gefärbte Art und Weise zu verwenden.
Mit dieser Auffassung fühle ich mich beim RCDS Halle gut aufgehoben und denke, dass ich Eure Interessen im Stura gut vertreten kann.
Ich würde mich sehr über Euer Vertrauen und Eure Stimme freuen!

Adrian